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VOLCAT 2018 und alles was danach kommt

Hallo liebe Leute, schön, dass ihr wieder so zahlreich hier auf meiner Homepage erschienen seid. Wenn ihr euch wundert, warum alles so neu und modern aussieht, das liegt daran, dass mein lieber Vereinskollege Viktor all seine Webdesignkünste gebündelt hat, um euch dieses Schmuckstück zur Verfügung zu stellen. Hier findet ihr jetzt neben meinen Berichten auch meine letzten Posts von Facebook, so dass ihr immer “Up-to-Date” seid. 

Was gibt es neues? Während meine Vereinskollegen vom MSV Essen Steele beim größten Osterfeuer der Stadt Essen fleißig am maochen sind, treiben mein Vater und ich uns mal wieder in Igualada in der Nähe von Barcelona rum. Hier findet traditionell an Ostern eines der schönsten Stageraces in Spanien statt. Durch meinen zweiten Platz im letzten Jahr genieße ich bei der diesjährigen Edition das Privileg als einer von wenigen Fahrern eine Einladung zu diesem prestigeträchtigen Rennen erhalten zu haben. Die Organisation von OCISPORT inklusive Anmeldung und Reiseplanung hat im Vorfeld super funktioniert und ich bin glücklich, dass ich quasi schon ein Teil der Volcat-Tradition bin.

Volcat, das bedeutet drei Tage pures Mountainbiking auf den schönsten Trails Kataloniens. Die Strecke ist durchaus anspruchsvoll und bietet sowohl Einsteigern, als auch Profis eine Menge Spaß. Für viele Hobbyfahrer ist es das Größte sich eines der begehrten Volcat Finisher Trikots zu erkämpfen. Vielleicht ist es für die spanischen Mountainbiker auch eine Art Brauch an Ostern, kurz vorm Ende der Fastenzeit, noch einmal die Speicher richtig leer zu fahren, damit das anschließende Ostereier-, Osterhasen-, Osterlämmer oder Was-auch-immer-Essen doppelt gut tut. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus der Challenge, der hervorragenden Organisation, Ostern und der wunderbaren Strecke, die das VOLCAT zu einem absoluten Muss in jedem Rennkalender macht. Wenn ihr bisher noch nichts davon gehört habt und es euch Ostern im nächsten Jahr auch mal so richtig besorgen wollt, dann kommt doch mal vorbei. Mich trifft man auch die nächsten Jahre ganz sicher wieder hier. 

Meine Ambitionen fürs Rennen sind eigentlich eindeutig. Ich befinde mich aktuell mehr oder weniger im Neuaufbau für die europäischen Weltcups Ende Mai und arbeite gerade hart daran, dass ich dort mein Können vollständig unter Beweis stellen kann. Als Vorjahreszweiter des Volcat muss man sicherlich mit mir rechnen, auch wenn ich die Erwartungen selbst nicht zu hoch hängen will. In erster Linie geht es mir hier darum nochmal einige MTB-Kilometer zu sammeln und Spaß zu haben (das muss nämlich auch immer mal wieder im Vordergrund stehen). Wenn ich dann noch defektfrei durchkomme, spricht eigentlich nichts dagegen wieder aufs Podium zu fahren. Dass ich Etappenrennen drauf habe, konnte ich in diesem Jahr ja bereits unter Beweis stellen, so dass ich mich freue, das Gleiche auch hier nochmal zu zeigen. Mit Tiago Ferreira, dem amtierenden Marathon Europameister, habe ich mich im letzten Jahr ja schon ein wenig duelliert. Das wird sicher in diesem Jahr wieder ein heißer Fight.

Dank meiner vielen Sponsoren habe ich die Chance hier auf zwei völlig identische Fastlane Fullys zurückzugreifen und bin mit der neuen PTN Petis Tire Noodle (Schaumstoffverstärkung als Schutz gegen Platten insbesondere Durchschläge) auch bestens gegen Platten gerüstet. Aus meiner Sicht ist alles angerichtet für den Beginn der XCO Saison in Europa.

XCO Saison? Zwar zählt das Volcat zu den XCO Stageraces, allerdings ist es natürlich durch die längere Fahrzeit kein richtiges XCO Rennen. Diese fangen für mich in den nächsten Wochen erst so richtig an.

Los geht es am nächsten Wochenende beim “3 Nations Cup” in Beringen (Belgien). Dieser neuen Rennserie, welche eine Mischung aus NRW Cup und BeNeLux-Cup sein wird, bleibe ich als alter NRWler auch in den folgenden Wochen treu. Mit Saalhausen und Solingen sind erstmals mehrere UCI-Rennen vor meiner Haustüre (Wetter kommt ja auch noch im Juni). Diese will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und werde dort die Ruhrpottfahnen hochhalten. Danach geht es erst in Heubach beim Klassiker um die Wurst, bevor ich mich im Olympiapark in Barcelona beim Copa Catalana mit den besten Spaniern rumschlagen darf. Von da aus führt der Weg über das zweite Bundesligarennen in Gedern direkt zum Weltcup nach Albstadt.

Wie ihr seht wartet ein straffes Programm auf mich. Ich freue mich dennoch auf die kommenden Aufgaben und gebe mein Bestes, damit ich dort konstant performen werde.

Aber jetzt erstmal volle Konzentration auf den VOLCAT. Ich halte euch sowohl hier als auch auf Facebook auf dem Laufenden.

Bis dahin,

Euer Ben

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