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Toller Türkei-Trip / Platz 3 beim C1-Race in Alanya

Die Türkei ist eine Reise wert. Das darf ich mit Recht sagen. Vom eher verregneten Deutschland ging es Anfang November für ein Wochenende “schnell” nach Alanya zum internationalen MTB-Rennen. Also Koffer gepackt und so gings´s in 4 Stunden mit airberlin in die Sonne. 25 Grad und sehr gastfreundliche Menschen erwarteten uns. Alles war perfekt organisiert und so blieb sogar noch Zeit, am Samstag Abend den Strand zu checken, bevor uns am Sonntag mittag ein Shuttle des Organisators bis zur Rennstrecke kutschierte. 14 km und fast 800 Höhenmeter später waren wir dann an der Rennstrecke, die es durchaus in sich hat. Dank der Ausschreibung als internationales Rennen der zweithöchsten Kategorie waren trotz des ungewohnten Termins viele Topfahrer, vor allem aus Osteuropa in die Türkei gekommen. So ging ich auch “nur” von Platz 11 ins Rennen, da viele Fahrer doch noch vor mir in der Weltrangliste platziert waren, die für die Startaufstellung maßgeblich ist. Am Start machte zunächst der amtierende türkische Meister Rabatz. Er ging schon in der Startloop unter dem Jubel des Publikums nach vorne, musste aber schnell erkennen, dass die Fahrer aus den vorderen Regionen der Weltrangliste sich davon nicht beeindrucken lassen. Nach zwei Runden war es dann auch so weit: Zusammen mit  zwei weiteren Fahrern zog ich das Tempo an und wir konnten uns dadurch vom Rest des Feldes lösen. 20151108_143051In der vierten von sieben Runden kämpften wir drei in einem Steilstück um die erste Position, als der spätere Sieger mir bei einem missglückten Überholmanöver ins Hinterrad rauschte und mir kurz das Schaltwerk blockierte. Ich konnte zwar während der Fahrt alles wieder regeln, doch kostete mich das den Anschluss. Auch wenn der Zug nach vorne dadurch abgefahren war, ging es in einem heißen Zweikampf mit dem slowakischen Elitemeister noch drei Runden um Platz 2. Am Ende hatte Michael Lami zwar das bessere Ende für sich, mit Platz 3 und 30 Punkten konnte ich aber gut leben. Leider hatten wir nicht genug Zeit, um noch ein paar Tage das Wetter und die tollen Berge zu genießen. 20151108_151303Vielleicht klappt das beim nächsten Mal. Für mich heißt es jetzt erst einmal zuhause weiter Kraft tanken, denn das Wintertraining, das vor allem auch im Kraftstudio stattfindet, steht erst einmal im Mittelpunkt. Mitte Dezember werde ich dann das erste Grundlagentrainingslager mit der Nationalmannschaft auf Mallorca absolvieren. Drückt mir die Daumen, dass bis dahin alles glatt geht.

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