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Mit neuer Brille auf Platz 4 in Dänemark

Kurz vor dem Abflug zum C1-Rennen in Naestved (Dänemark) am vergangenen Wochenende, habe ich noch eine tolle Nachricht erhalten. Optik Schürholz, der Brillenexperte aus meiner Heimat Essen-Steele, rüstet mich ab sofort mit Sportbrillen aus. 20160514_175729Jeder, der schon einmal bei Sonne, Wind und Wetter Outdoorsport betrieben hat, weiß wie wichtig es ist, für verschiedene Lichtverhältnisse die richtige Brille bzw. die richtigen Gläser. Ich bin sehr froh, dass ich mit Jörg Schürholz nun einen absoluten Experten an meiner Seite habe, der mich in allen Fragen und um die richtige Sportbrille berät. Zum Einstand gab es dann die neueste Oakley Jawbreaker, die ich auch gleich im C1-Rennen der SRAM-Liga im dänischen Naestved ausprobiert habe. Der Durchblick war also sichergestellt und ich kann jetzt schon sagen, dass die Brille wirklích super ist. Sie bietet kontrastreiches Sehen ohne Blendeffekte und auch der schnelle Wechsel von Licht und Schatten im Wald macht keinerlei Probleme. Das Wetter in Dänemark gab mir dann auch die Gelegenheit alle sonstigen Eigenschaften der Oakley zu testen. Kurz vorm dem Start ein Schauer aus dunklen Wolken, während des Rennens dann wieder Sonne, es war alles dabei. Das hätte ich mir auf der Strecke auch gewünscht, doch -um es kurz zu machen- auch wenn wenn man mit einem künstlich angelegten Rockgarden und anderen Features versucht, eine flache Strecke aufzupeppen, hilft das nicht immer. Höhenmeter, so wie ich sie mag, sind halt durch nichts zu ersetzen. Die Geschichte des Rennens ist daher auch nicht sehr abwechslungsreif. 7mal ging es um den knapp 5km langen Kurs und bereits am Start verpasste ich zuerst mein Pedal und dann den Zug, der sofort an der Spitze abging. Zwei Dänen setzten sich sofort ab und dahinter hing ich in einer 8köpfigen Verfolgergruppe fest, die nicht schnell genug war, um nach vorne aufzuschließen und andererseits auch nicht so langsam, dass sich ein Alleingang anbot. Ich blieb daher in der Gruppe und beteiligte mich so gut es ging an dem Ausscheidungsfahren um Platz 3, das Runde um Runde ausgetragen wurde. An einer der wenigen Stellen, an der es etwas steiler nach oben ging, war ich immer “weg”, ohne jedoch einen entscheidenden Vorsprung herausfahren zu können. Am Ende wurde es dann der schon bekannte 4. Platz hinter drei Dänen, die das “Rennradfahren” wohl besser beherrschen als ich. Trotzdem war ich zufrieden; für mich war Dänemark der Abschluss einer harten Trainingswoche, die Form stimmt und 25 Weltranglistenpunke gab es obendrauf. Keine schlechten Voraussetzungen für die kommenden Highlights. In Albstadt (22.5.) und La Bresse (29.5.) folgen die Weltcups #2 und #3 in dieser Saison. Nach dem noch durch meine Krankheit beeinflussten Auftakt in Australien, möchte ich natürlich besonders zuhause in Albstadt zeigen, was ich wirklich drauf habe. Drückt mir dafür die Daumen!

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