XCO

Gelungene Generalprobe!

Siegerehrung DHM Haltern

Foto: Peter Feldhaus

 

Auf einer der schönsten Strecken des NRW-Cups in Haltern am See fuhr ich am vergangenen Wochenende gleich drei Rennen in einem. Wie das geht? Nun, es ging um die Lorbeeren des NRW-Cups (2. Lauf), Haltern war außerdem der Auftakt zum Deutschland-Cup 2015 und für die Studierenden Deutschlands wurde in diesem Rennen gleichzeitig auch noch die Deutsche Hochschulmeisterschaft ausgetragen. Am Samstag kam noch die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Campussprint hinzu, die den Auftakt des Rennwochenendes bildete.

Doch der Reihe nach… Am Samstag beim Campussprint lief es nur in der Qualifikation rund. Mit der zweiten Quali-Zeit hatte ich eigentlich eine gute Ausgangsposition für die 4er-Heats in den Finals, doch ein Fahrfehler im Halbfinale bedeutete leider das Aus und Platz 5. Souveräner Sieger und neuer Deutsche Hochschulmeister XCE wurde Lokalmatador, Markus Schulte-Lünzum (Team Focus); eine starke Leistung zeigte auch mein Vereinskamerad, Sean Feldhaus, der bei seiner ersten DHM auf Anhieb die schnellste Quali-Zeit fuhr und am Ende im Finale nur knapp geschlagen Zweiter wurde.

Für mich bedeutete das: Samstag abhaken und auf Sonntag und auf das Cross-Country-Rennen konzentrieren, in dem die Presse und auch die zahlreichen Zuschauer einen Zweikampf zwischen mir und dem amtierenden Deutschen Meister, Markus Schulte-Lünzum, erwarteten. Sie sollten Recht behalten…

Bereits im Vorjahr hatten wir uns in Haltern beim Heimrennen von Markus einen starken Kampf bis zur Ziellinie geliefert, damals hatte Markus die Nase vorn. Und auch diesmal ging es von Anfang an rund. Zwar übernahm Tobias Rotermund (Rapiro Racing) in der Startloop die Führungsarbeit, doch als wir das erste Mal Richtung Dachsberg mit seinem 22%igen Anstieg fuhren, übernahmen Markus und ich die Regie. Schnell hatten wir den Rest des Feldes deutlich distanziert und fuhren unser eigenes Rennen. Etwas überrascht war ich dann, als ich in der zweiten Runde merkte, dass ich im Steilanstieg besser zurecht kam. Ich konnte dort in jeder Runde ein paar Meter gut machen, so dass Markus gezwungen war, das entstandene Loch anschließend wieder zu schließen.  Bis zur 5. Runde gelang ihm das auch jedes Mal, daher legte ich in den Antritt in der 5. von 8 zu fahrenden Runden noch etwas mehr Energie in der Hoffnung, diesmal entscheidend weg zu kommen. Und tatsächlich: Bei der nächsten Zieldurchfahrt hatte ich einige Sekunden zwischen mich und Markus gebracht und konnte diesen Vorsprung dann auch bis ins Ziel retten und darf mich nun ein Jahr lang Deutscher Hochschulmeister XCO nennen. Natürlich bin ich überglücklich über diesen Erfolg, doch meine ganze Konzentration richtet sich jetzt natürlich auf die Deutsche Meisterschaft, die am kommenden Wochenende in Saalhausen stattfindet. Drückt mir die Daumen, dass es dort auch so gut läuft

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