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Bocholt, die erste…

Zunächst wünsche ich Euch allen noch ein tolles und erfolgreiches neues Jahr 2016. Ich selbst habe den Winter bisher weitestgehend auf Mallorca verbracht und mir dort durch lange Einheiten in strahlendem Wetter eine -wie ich hoffe- gute Grundlage für die kommende Saison geschaffen. Wenn die Zeit es zulässt, werde ich Euch kfr. noch in einem separaten Bericht erzählen, wie schön es auf Mallorca war und vor allem wie toll wir von Andrea Melcher dort versorgt worden sind. Sofern Ihr meinem Facebook-Account regelmäßig folgt, habt Ihr einige Bilder und Videos schon gesehen.

Zurück in Deutschland ging es für mich vom Flieger gleich an den Start bei einem der Rennen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen. Die Winterrennserie in Bocholt ist eine Serie, mit der ich aufgewachsen bin und bei der ich seit der U11 regelmäßig gestartet bin. Die familiäre Atmosphäre, die das Team vom RC77 Bocholt dort schafft, ist einmalig und es ist jedes Mal eine große Freude die bekannten Gesichter im neuen Jahr erstmals wiederzusehen. Die Starterzahl in allen Klassen zeigt, dass es eine großen Bedarf nach solchen Rennen gibt. In der Hauptklasse waren heute mehr als 100 Starter dabei, die den 2,5 km langen Kurs rund um die alte Radrennbahn Am Hünting unter die Reifen nahmen. Das Wetter war prächtig, zweistellige Temparaturen und strahlender Sonnenschein machten das Fahren zu einem wirklichen Vergnügen. Für mich geht es bei meiner Teilnahme nicht in erster Linie um das Ergebnis, sondern darum, dosiert eine gute intensive Trainingsbelastung zu haben. Daher ließ ich es in der ersten Runde auch ruhig angehen und sortierte mich zunächst einmal auf Platz 2 ein. Als sich das Feld nach einer halben Runde beruhigt hatte, merkte ich aber, dass das angeschlagene Tempo für mein Ziel, ein intensives Training zu fahren, zu niedrig war. Ich erhöhte daher auf meine Sollwerte und war schnell außer Sicht des Feldes. Die restliche Zeit bestand aus konzentrierter Fahrt, da auf der kurzen Runde in Bocholt schon nach 2 von 11 Runden die Überrundungen begannen. Diese klappten in diesem Jahr vorzüglich, alle Fahrer waren aufmerksam und so konnte ich mich bis ins Ziel noch weiter vom Feld absetzen. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg und eine optimale Belastung. Dazu haben wir mit dem Ruhrpottbiker-Team, das neben mir noch mit Sean Feldhaus und Rick Steffen (beide MSV Essen-Steele 2011) besetzt ist und die am Ende auf Platz 3 und 4 landeten, bereits einen großen Schritt auf dem Weg zum Gewinn der Teamwertung gemacht. Nächsten Sonntag geht es in Bocholt wieder rund, wenn nichts dazwischen kommt, werde ich auch dann wieder mit dabei sein. Drückt mir die Daumen, dass es bis dahin trainingstechnisch so gut weiter geht. Wie genau, erzähle ich Euch in einem der nächsten Beiträge; daher stay tuned…

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