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Bester Weltcup in Kanada / Platz 5

Einer der Vorteile des Sportlerlebens ist, dass ich in kürzester Zeit so viele Länder und Kontinente sehe, dass ich mich schon fast als Globetrotter bezeichnen darf. Nachdem ich in dieser Saison nahezu jede Ecke von Europa schon gesehen habe, in Australien und (Süd-)Afrika war, stand jetzt noch Kanada auf dem Programm. Ein weiterer Vorteil ist der Vielflieger-Staus, den ich aufgrund der ganzen Reisen bei AirBerlin habe und der das Reisen manchmal ganz angenehm macht. Für Hin- und Rückflug gab es diesmal ein Upgrade in die Business-Class, so dass der Flug schon mal angenehm war. Außerdem habe ich mittlerweile eine gute Strategie Jet-Lag zu vermeiden, so dass wir entspannt und einigermaßen frisch in Mt. Saint Anne ankamen.

Die Strecke in Mt. Saint Anne, mitten in einem tollen Bikepark gelegen, ist sicherlich für uns Fahrer eine der schönsten der Welt. Sie hat konditionell extrem forderndene Uphills und technisch schwierige Abfahrten, die aber trotzdem flowig zu fahren sind, wenn man den Flow findet. In diesen Abfahrten leistete mir die elektronisch gesteuerte versenkbare Sattelstütze Magura Vyron sehr gute Dienste. In Kanada habe diese erstmals im Rennen eingesetzt und muss sagen, dass ein niedriger Sattel die Sicherheit gerade in schwierigen Situationen deutlich verbessert.

Für mich ging es diesmal aus der zweiten Reihe los. Ich wollte in jedem Fall ein stabiles Rennen fahren und hielt mich bei den ersten Attacken, die schon kurz nach dem Start begannen noch zurück. Neben den heftigen Uphills kam nämlich noch sehr warmes Wetter hinzu, dass uns zu schaffen machte. “Wer überzieht, der büßt am Ende!”, dachte ich und reihte mich in der Gruppe um Platz 4 -9 ein. Vorne ging derweil die Post ab und schon zur Mitte des Rennens war klar, dass es für die Podiumsplätze wohl nicht mehr reichen wird. Ich war aber in jedem Fall bereit alles daür zu tun, mein bestes Weltcup-Resultat ever einzufahren. So zog ich in jedem Anstieg das Tempo an und konnte so unsere Gruppe immer mehr dezimieren. In der letzten Runde war es dann nur noch Andri Frischknecht, der mir am Hinterrad klebte und auch ihn wollte ich noch abschütteln. Leider gelang mir dies am letzten Anstieg nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, denn die kleine wenige Meter messende Lücke, die ich rausfuhr, konnte Andri im folgenden Downhill wieder schließen, so dass es zum Sprintfinish im Zielbereich kam. Hier zog ich am Ende knapp den Kürzeren, doch auch mit Platz 5 war ich sehr zufrieden. So geht die Weltcup-Saison 2016 für mich mit dem besten U23-Resultat, das ich je erzielt habe, zu Ende. Den letzten Weltcup in der Höhe von Andorra werde ich auslassen und mich stattdessen auf die heimische Bundesliga-Rennen konzentrieren.

Und hier die Bilder aus Kanada (copyright egopromotion):

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15, Zwiehoff, Ben , Bergamont Factory Team, MTB Sportverein Steele, GER

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