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03 Jun

Alles aus Albstadt / Mit Platz 24 Nominierung für die EM erreicht

In XCO by Ben / 3. Juni 2014 / 0 Comments

In Albstadt fand in diesem Jahr unser Heim-Weltcup statt. Die Strecke im Bullentäle ist eigentlich klasse, da es richtig steil hoch und anspruchsvoll weider runter geht. Leider ist aber die Startphase problematisch. Die Einfahrt in den Uphill und vor allem in den Downhill in der ersten Runde ist so eng, dass es sich schon nach wenigen Fahrern staut und die Fahrer mit höheren Startnummern erst einmal warten müssen. Hier sollte der Veranstalter dringend noch nachbessern, dann ist Albstadt in allen Belangen eine super Sache. Leider war mein Race-Fully nach einem technischen Defekt in Nove Mesto noch nicht wieder einsatzbereit, so dass ich auf mein Ersatzrad umsteigen musste. Trotzdem merkte ich nachdem ich mit der Startnummer 58 den ersten Stau hinter mich gebracht hatte, gleich, dass meine Beine gut gingen. Daher fuhr ich in der zweiten von sieben Runden volle Attacke und konnte mich auf Platz 21 vorschieben. Ich drückte weiter aufs Tempo, doch leider wollte der Antrieb am Ersatzrad so viel Power nicht auf die Strecke bringen. Gleich zweimal hatte ich Kettenklemmer, die mich jeweils zu einem „Boxenstopp“ zwangen, dennoch gelang es mir mich jeweils wieder nach vorne zu kämpfen. Beim zweiten Klemmer fiel ich bis auf Platz 39 zurück doch mit zwei furiosen Runden am Schluss erreichte ich noch den 24. Platz und damit weitere wertvolle Punkte für die Weltrangliste. Außerdem wurde ich aufgrund der guten Saisonleistungen für die Europameisterschaft in St. Wendel am kommenden Wochenende nominiert. Damit habe ich mein erstes Saisonziel erreicht und gehe dort voll motiviert an den Start. Drückt mir die Daumen, dass ich bis dahin die Form noch weiter pushen kann und mein Racebike auch wieder einsatzfähig wird. Alle Fotos aus Albstadt >>> LINK

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26 Mai

Neues aus Nove Mesto

In XCO by Ben / 26. Mai 2014 / 0 Comments

Nove Mesto in Tschechien und der MTB-Weltcup, das passt wie die Faust aufs Auge. Die Begeisterung der Menschen in der Region ist der Hammer.

 Im Nationaldress unterwegs...

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22 Mai

Saalhausen 2014 oder wer spielt mit mir im Schlamm ?

In XCE,XCO by viktor / 22. Mai 2014 / 0 Comments

Wenn Schlammpackungen gesund sind, dann habe ich an diesem Wochenende echt gesund gelebt.

Am Samstag ging es zunächst bei der Deutschen Meisterschaft im MTB-Eliminator Sprint (XCE) im sauerländischen Lennestadt-Saalhausen rund, am Sonntag durfte die Elite der deutschen MTB-Sportler dann gemeinsam mit vielen Gästen aus dem umliegenden Ausland beim ersten Lauf zur KMC-Bundesliga die Strecke der nächstjährigen Cross-Country-Meisterschaft testen. Samstag also die kurze Schlammpackung. Eliminator Sprint heißt das Format und bedeutet, dass alle Starter erst eine gezeitete Runde auf dem 850 Meter langen (oder kurzen) Parcours fahren müssen, bevor die besten 32 dann in die Finalläufe kommen. In diesen qualifizieren sich dann jeweils die besten zwei von 4 Fahrern für die nächste Runde, bis im Finale der Sieger ausgefahren wird. In der Qualifikation lief es für mich und die Verhältnisse gut. Als 16. qualifizierte ich mich sicher fürs Achtelfinale und dank der mittlerweile zum Acker umgepflügten Wiese hatte ich trotz nur 1:42 min Fahrzeit keine saubere Stelle mehr am Körper. Nach dem Saubermachen ging es dann ins Achtelfinale, das nun über 2 Runden gefahren wurde. Einmal Saalhausen mit doppelt Schlamm, bitte. Ich hielt mich am Start zurück und ging als Vierter ins Rennen. Als mir dann aber s der Dreck von vorne nur so um die Ohren flog, wollte ich auch mal mit Schlamm werfen und fuhr eingangs der zweiten Runden auf Platz 3 vor. Platz 2, der für den Einzug ins Viertelfinale gereicht hätte, lag unmittelbar vor mir, doch leider ergab sich bis zum Ziel keine Überholmöglichkeit mehr. Ich schied aus und verzichtete so auf die weiteren Fangobehandlungen der nächsten Runden. Auf Platz 19 wurde ich gewertet, was angesichts der Verhältnisse doch o.K war.

Am Sonntag hatte der Wetterdoktor uns dann Fango XXL verordnet. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, war die Strecke für den Auftakt zur KMC-Bundesliga teilweise knöcheltief. Offenbar hatte sich die Heilwirkung des Schlamms auch herum gesprochen, denn wir Deutschen waren nun nicht mehr unter uns, sondern auch zahlreiche Belgier, Niederländer, Schweden, Israelis und sogar Australier kamen extra zur Fango-Behandlung nach Saalhausen. Die flüssige Konsistenz des Schlamms wurde während des Rennens durch rhythmische Regenschauer sichergestellt, der starke Wind sorgte gleichzeitig dafür, dass der Schlamm auf Mensch und Maschine unmittelbar trocknete und sich so Schicht für Schicht der „gesunden“ Masse bilden konnte.Für die beweglichen Teile eine Härteprüfung vom Feinsten. Ich kam gut ins Rennen; von Startplatz 9 fuhr ich im ersten Steilanstieg gleich nach vorne und reihte mich hinter zwei Belgiern ein. Die für die Strecke in Saalhausen charakteristischen Steilanstiege selektierten von Beginn an das Feld und während wir vorne noch fahren konnten, mussten viele Fahrer im Feld schon schieben. In den Downhills machte sich das Training der vergangenen Tage bezahlt, denn schnell uns sicher kam ich trotz spiegelglatter Fahrspur herunter. Als der spätere Sieger, Bart de Vocht, nach rund einer halben Runde Vollgas gab, blieb ich erst einmal ruhig. Bei diesen Verhältnissen zu überziehen, kann fatale Folgen haben. Ich konzentrierte mich darauf, an Kevin Panhuyzen dran zu bleiben. In Runde 3 schloss ein weiterer Belgier Didier Bats zu uns auf und schob sich eingangs Runde 4 auf Platz 2 nach vorne. Dahinter kämpften Kevin und ich um Platz 3.  Leider hatte ich im entscheidenden Augenblick wohl doch zu viel Fango aufgesammelt. In der vorletzten Runde drückte mir der angesammelte Schlamm die Kette im Anstieg vom Kettenblatt, so dass ich kurz vom Rad musste und so entscheidende Meter verlor. Kurzzeitig kam ich noch einmal an Kevin heran, doch am Ende fehlten wenige Sekunden zu Platz.  Mit dem 4. Platz und dem Status „Bester Deutscher“ bin ich aber trotzdem sehr zufrieden. Es war der beste Einstieg in die Bundesliga in meiner Karriere; so kann´s weitergehen. Mein Dank gilt Lukas Schmitz vom Bergamont Hayes Factory Racing Team für die Betreuung in den Rennen, den Jungs von Gebiomized für die perfekte Sitzposition, mit der ich am Berg richtig Druck machen konnte und meinem Verpflegungspartner Sponser, durch den ich vor, während und nach den Rennen immer optimal versorgt war. Als nächstes steht nun der zweite Lauf zur KMC-Bundesliga in Heubach am kommenden Wochenende auf dem Programm. Drückt mir die Daumen, dass es dort ähnlich gut läuft ! (12.05.2014)

22 Apr

Wahnsinn in Wetter!

In XCO by viktor / 22. April 2014 / 0 Comments

Elite-Sieg beim ersten Lauf im NRW-Cup 2014

Eigentlich waren die letzten Wochen eher durchwachsen. Eine hartnäckige Erkältung zwang mich mein Rennprogramm, das ich mir über Ostern vorgenommen hatte, ausfallen zu lassen und in der letzten Woche schied ich kurz vor dem Ziel in Führung liegend beim SKS-Bike-Marathon in Sundern aus, weil ein Stein mir den gesamten Reifen aufgeschlitzt hatte. Dem entsprechend ging ich mit gemischten Gefühlen in den ersten Lauf des NRW-Cups in Wetter/Ruhr. Wetter ist dabei für mich eigentlich ein Heimrennen, da ich nur 25 km entfernt wohne und die Strecke schon seit der U9 kenne. Das Starterfeld war durchaus hochkarätig und mit Markus Schulte-Lünzum hatte auch der aktuelle Weltcup-Sieger in der U23 kurzfristig noch gemeldet. Die Strecke in Wetter ist immer ein Highlight; heftige Steilanstiege  und flowige Sigeltrail-Abfahrten und dazu bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Zuschauer. Da lacht das Fahrerherz. Am Start hatte ich zunächst Probleme, da ich erst nicht in mein Clickpedal hinkam. Als ich es dann doch geschafft hatte, war der Zug an der Spitze dann erst mal weg und ich musste eine halbe Runde alles geben, bevor ich den Kontakt zur Spitze wiederhergestellt hatte. Drei Runden lang liessen wir es zu dritt dann erst einmal etwas ruhiger angehen, ehe Markus und ich uns dann entschlossen, das Tempo zu verschärfen. Damit  waren  wir dann „weg“ und „vergnügten“ uns mit der ein oder andren Attacke in den Steilanstiegen, wobei es aber niemandem gelang, sich entscheidend abzusetzen. Es leif also auf eine Entscheidung am letzen Berg hinaus. Rad an Rad schossen wir in die Kurve, hnter der sich die „Mauer von Wetter“ befindet. Markus verschärfte noch einmal das Tempo, doch ich blieb dran. Mitte des Anstiegs konnte ich dann kontern und kam mit einem kleinen Vorsprung auf die Zielgerade. Dann fuhr ich durchs Ziel und war total happy. Endlich mal wieder ein gutes Ergebnis, das tut richtig gut. Nächste Woche geht es jetzt zum ersten Bundesliga-Lauf nach Saalhausen, wo am Vortag die Deutsche Meisterschaft im Eliminator-Sprint stattfindet. Drückt mir die Daumen, dass es dort ähnlich gut läuft.

13 Apr

Sieg beim Finallauf des RBC in Boos

In XCO by viktor / 13. April 2014 / 0 Comments

Bäng, Bumm, Boos !

Während viele deutsche Topfahrer beim Weltcup-Auftakt in Südafrika am Start waren, ging ich zeitgleich beim Finale des Rothaus-Bulls-Cups in der Eifel an den Start. Natürlich wäre ich auch gerne in Südafrika gestartet, doch die Kosten und der Aufwand für die lange Reise haben sowohl unseren Verband als auch unser Team abgeschreckt. Also wieder Winterrennserie; wobei Winter gab es in diesem Jahr bei keinem der Rennen des Cups. Auch auf dem 2,7 km kurzen Kurs in Boss war es trocken und mit 12 Grad herrschten auch angenehme Temperaturen. Ich hatte mich wieder auf ein spannendes Rennen mit dem Seriensieger Gerrit Rosenkranz vom Focus Rapiro Racing Team eingerichtet, doch Gerrit verabschiedete sich bereits in der ersten Runde mit einer gerissenen Kette. Überhaupt hatten heute meine Mitstreiter das Pech auf ihrer Seite. Auch mein Trainingspartner Florian Kortüm vom GT YellowWings-Team, der mit uns in der Spitzengruppe fuhr, musste mit Schaltungsdefekt ausscheiden. Bei mir dagegen lief alles rund; rund im wahrsten Sinne des Wortes, denn bei 14 Runden auf dem kurzen Kurs bekam ich fast einen Drehwurm. Zunächst waren wir noch zu dritt unterwegs, doch 4 Runden vor Schluss zog ich im Anstieg noch einmal richtig an und konnte die entscheidende Lücke reissen. Bis zum Ziel brannte nichts mehr an und so hatte ich einen weiteren Sieg auf meinem Konto. Jetzt geht es in die harte Vorbereitungsphase für den Bundesligaauftakt im Mai in Saalhausen. U.a. werden wir über Ostern zwei Rennen in Tschechien und Holland absolvieren. Drückt mir die Daumen, dass ich dort ein paar Punkte für die Weltrangliste einfahren kann. (13.04.2014)