Monte Schlacko oder 24h in Duisburg

Eigentlich wollte ich am Wochenende meine Vorbereitung auf die Trans Schwarzwald Etappenfahrt fortsetzen und zwei längere Einheiten trainieren. Spontan ergab sich aber die Möglichkeit, dass ich beim 24h Rennen im Duisburger Landschaftspark Nord für das 8er- „Team2beat“ starten konnte. Anfangs war ich eher skeptisch, zumal die Strecke in Duisburg nicht gerade vor Höhenmetern und technischen Herausforderungen strotzt.

24RennenDuisburg 2014-08-03Foto Silke Pokrop (DANKE!)

Doch als ich dann in der Startaufstellung stand und um mich herum die fast 600 anderen Teams, die sich alle auf das Rennen freuten und es kaum erwarten konnten, hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass das 24h-Rennen in Duisburg etwas ganz besonderes sein muss. Als ich dann noch die erste Runde vor der grandiosen Industriekulisse des ehemaligen Hochofens hinter mir hatte, wusste ich auch, woher diese Faszination kommt. Ich hatte mit dem Team abgesprochen, dass ich einen langen Anfangsblock fahre und dann am Schluss, wenn die anderen Teams möglicherweise schon langsam sind, nochmals angreife. Es funktionierte auch ganz gut, schnelle Runden spülten uns auf Platz 2, doch leider neutralisierte eine Regenunterbrechnung den schönen Vorsprung, den wir bis dahin herausgefahren hatten; schade…

Am Sonntag morgen ging ich dann wieder auf die Strecke und durch zunächst 4 schnelle Runden konnte ich den Podiumsplatz, den die anderen Teamfahrer nach dem Restart herausgefahren hatten, weiter absichern. Nach einer kurzen Pause und mit dem sicheren Gefühl, dass uns der Platz 3 der 8-er-Wertung nicht mehr zu nehmen ist, ging dann auf die Jagd nach dem Rundenrekord. Dies war gar nicht so einfach, denn während die anderen Teams ihre Topzeiten direkt nach dem Restart auf freier Strecke oder am frühen Morgen bei wenig Verkehr gefahren waren, war bei meinen Turns die Strecke extrem voll. Es gehörte also etwas Glück vor den Überholverbotspassagen dazu, dass ich tatsächlich mit 15:08 min die Topzeit aller Fahrer in den Duisburger Staub gebrannt habe.

Insgesamt kann ich nur sagen, Top-Event, Top-Organisation von skyder und ein Top-Team mit einer Top-Versorgung und Top-Unterstützung. Es hat mir riesig Spaß gemacht und ich bin echt dankbar, dass ich beim Team2beat dabei sein durfte. Neben einem tollen Training hatte ich auch noch jede Menge Spaß, was will man mehr? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn sich ein solcher Einsatz noch mal wiederholen lässt. Für mich geht es jetzt mit den nächsten harten und langen Einheiten weiter, bevor dann am 13.08. die TransSchwarzwald beginnt. Auch hierauf bin ich sehr gespannt, denn genauso wie Duisburg mein erstes 24h-Rennen war, wird die TransSchwarzwald mein erstes Etappenrennen werden. Drückt mir die Daumen, dass die Vorbereitung so gut weiter geht!

Team2Beat Duisburg

Danke ans Team2beat!