DM 2015 / DNF

Es ist wie verhext; auch in diesem Jahr hat es bei der Deutschen Meisterschaft wieder nicht funktioniert. Dabei schien bis zur 3. Runde alles planmäßig zu laufen. Ich lag bereits mit 45 Sekunden vor meinen Verfolgern in Führung und konnte Runde für Runde meinen Vorsprung auf meiner „Heimstrecke“ in Saalhausen ausbauen. Was dann passierte, ist mir noch immer ein Rätsel; ein kleiner Stein in einer Steilkurve im bike-o-drom, auf dem mein Vorderrad wegrutschte, brachte mich zu Fall. Im ersten Moment realisierte ich gar nicht, was passiert war. An dieser Stelle kann man eigentlich nicht stürzen. Ich blieb ruhig, sortierte mich und mein Rad, doch kurz nachdem ich weiterfuhr merkte ich schon, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich hatte Mühe beim Luftholen, offensichtlich hatte ich einen Schlag auf die Rippen bekommen. Ich ließ es daher ruhig angehen und wollte die 4. Runde zur Erholung nutzen. Auch die Tatsache, dass meine Verfolger aufschließen konnten, machte mich nicht sonderlich unruhig, denn ich hoffte, dass ich mich von den Sturzfolgen erholen würde. Leider gelang mir dies nicht und als in der 5. Runde Georg Egger am steilsten Stück volle Attacke fuhr, ging bei mir nichts mehr. Auf einmal stellten sich im Rücken und in den Beinen überall Krämpfe ein, die mich zunächst zu einer längeren Pause und schließlich zur Aufgabe zwangen.

Wer mich kennt, weiß aber, dass dies nicht der Untergang des Universums ist. Ich werde weiter hart arbeiten, um bei den anstehenden Rennen wieder fit zu sein.

Ein besondere Dank geht an alle meine Fans und Unterstützer, die extra nach Saalhausen angereist waren, um mich zu unterstützen. Ihr ward echt die Besten, leider konnte ich Euch Euren Einsatz diesmal nicht zurückzahlen. Ich verspreche Euch aber, dass ich alles daran setzen werde, dass dies beim nächsten Mal gelingt oder wie der Terminator sagen würde: I´ll be back!

Wer wissen möchte, wie dieser Support aussah:

Ruhrpottbiker, Ihr seid echt die Größten!!!

Mein Glückwunsch geht an den alten und neuen Deutschen Meister, Georg Egger und die Medaillengewinner Martin Frey und Sven Strähle.